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Ab Januar 2018 kommen auf Deutschlands Autofahrer einige Änderungen zu.

So gelten am dem 1. Januar neue Typ- und Regionalklassen bei der Autoversicherung. Das hat Auswirkungen auf die jährlichen Kosten: Schätzungen zufolge muss jeder siebte Autofahrer mehr Geld zahlen. Auch die Kfz-Steuer wird reformiert: Künftig werden nicht mehr die ausgelesene Abgaswerte der Fahrzeuge als Berechnungsgrundlage genutzt, sondern reale Prüfergebnisse. Das kann schnell sehr teuer werden.Und auch das Thema Fahrverbot in deutschen Großstädten könnte noch Fahrt aufnehmen. Im Februar wird eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Leipzig erwartet. Dann könnten ältere Dieselmodell ausgesperrt werden.

Bislang reichte das bekannte M+S-Zeichen als verlässliche Winterreifen-Kennzeichnung aus.

Ab dem 1. Januar 2018 wird die sogenannte Schneeflocke (Alpine-Symbol) Pflicht.

Übergangsweise erfüllen auch Winterreifen mit der M+S-Kennung die Winterreifenpflicht.

So dürfen ab Jahreswechsel nur noch Winter- und Ganzjahresreifen mit Schneeflocke, dem sogenannten Alpine-Symbol, verkauft werden. Die bisherige Kennzeichnung mit dem M+S-Symbol ist dann nicht mehr ausreichend. Aber keine Panik: Wer gerade in neue Winterreifen investiert hat, muss sie mit der Änderung nicht ersetzen. Vor 2018 angeschaffte Reifen dürfen noch bis zum 30. September 2024 gefahren werden. Und noch eine weitere Anpassung in Sachen Winterbereifung hält das neue Jahr bereit: Wer im Winter mit ungeeigneten Reifen unterwegs ist, muss nämlich dann mit einem höheren Bußgeld von 75 Euro statt bisher 60 Euro rechnen. Ebenfalls ab 1. Januar 2018 ändert sich für viele Autofahrer der Versicherungsbeitrag, da die neuen Typ- und Regionalklassen in Kraft treten. Die Versicherungen informieren darüber bereits im Herbst des Vorjahres, sodass die Versicherung bei einer Erhöhung zum neuen Jahr gewechselt werden kann. Es lohnt sich also sich hier frühzeitig über Veränderungen zu informieren.

Änderungen StVO

Winterreifenverordnung
  • Neue Reifenkennzeichnung
    Ab 1.1.2018 müssen neue Winterreifen mit einem „Alpine“-Symbol (dreigezacktes Bergpiktogramm mit Schneeflocke) gekennzeichnet sein. Dies entspricht einem Qualitätssiegel. Reifen mit diesem Symbol haben zuvor einen vergleichenden Bremstest auf Schnee bestanden. Vorhandene Reifen müssen jedoch nicht gleich ersetzt werden. Die Winterreifen mit der bisher gängigen M+S-Kennzeichnung haben bis zum 30.9.2024 Bestandschutz.

  • Bußgeld bei Verstoß
    Bei einem Verstoß droht nicht mehr nur dem Fahrer, sondern auch dem Halter ein Bußgeld. Der Fahrer zahlt 60 Euro, im Fall einer Gefährdung auch mehr. Der Halter zahlt 75 Euro, bei einer Gefährdung ebenfalls mehr. Fahrer und Halter bekommen für den Verstoß zusätzlich noch einen Punkt in Flensburg. Sollten Fahrer und Halter personenidentisch sein, besteht die Gefahr der höheren Sanktionierung als Halter. Ob dies rechtmäßig ist, müsste der Betroffene dann in einem streitigen Verfahren überprüfen lassen. Aufgrund der Differenz von lediglich 15 EUR erscheint dies aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll zu sein.

    Neues in der Oldtimersaison 2018

Seit dem ersten Oktober 2017 können Oldtimer-Liebhaber das H-Kennzeichen für ihr Schmuckstück mit einem Saisonkennzeichen kombinieren. Das Oldtimerkennzeichen kostet für ein ganzes Jahr einheitlich um 192 Euro. In Kombination mit einem Saisonkennzeichen zahlt man nur für den gewünschten Zeitraum von ein bis maximal elf Monaten, in dem das Saisonkennzeichen gültig ist, anteilig die Steuer. Da die meisten Oldtimer in den Wintermonaten nicht gefahren werden, kann man viel Geld sparen. Allerdings darf das Fahrzeug – wie beim „normalen“ Saisonkennzeichen auch – außerhalb der Gültigkeit des Kenneichens nicht im öffentlichen Raum abgestellt werden.

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Belgien: Brüssel führt Umweltzone ein

In Brüssel und Umgebung soll ab dem 1. Januar 2018 eine Umweltzone eingeführt werden, die alle 19 Einzelgemeinden der belgischen Hauptstadt umfasst. Pkw, Busse und Lkw dürfen die Umweltzone noch befahren, wenn sie mindestens der Schadstoffnorm Euro 2 entsprechen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen zwischen 150 und 350 Euro geahndet. Nicht betroffen sind motorisierte Zweiräder, Lkw über 3,5 Tonnen und Oldtimer, die älter als 30 Jahre sind. Für die Europastraßen E19 und E40 gelten die Beschränkungen nicht.

Küstenstraße von Slowenien nach Kroatien gesperrt

Die Küstenstraße Koper–Izola ist wegen einer Kompletterneuerung der Fahrbahn dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt. Die mautfreie Ausweichroute von Triest über Muggia, Koper und Izola nach Kroatien steht deshalb bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Dadurch wird eine mautfreie Fahrt durch Slowenien nach Istrien (Kroatien) nahezu unmöglich.

Frankreich: Umweltzonen werden ausgeweitet

Nachdem auch Straßburg zum 1. November 2017 eine Umweltzone eingerichtet hat, ziehen 2018 mehrere französische Städte und Regionen nach. Ab Anfang Januar schließt Marseille Fahrzeuge mit hohem Schadstoffaufkommen bei kritischen Wetterlagen aus, Bordeaux, Toulouse und Annecy wollen ebenfalls noch 2018 Umweltzonen einführen.

Die Zuordnung der Vignetten erfolgt, abhängig von Baujahr und Emissionen, in sechs Klassen. Motorräder ohne EURO-Norm und Erstzulassung vor dem 1.6.2000 sowie Pkw, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge unter 3,5 Tonnen, die EURO 1 und schlechter entsprechen, bekommen keine Vignette.

Vignettenpflicht besteht auch für im Ausland zugelassene Fahrzeuge, entsprechende Vignetten können für 4,80 Euro über die Seite des französischen Umweltministeriums (www.certificat-air.gouv.fr) bestellt werden. Eine Bestellung ist nur online möglich. Eine fehlende Plakette wird mit 68 Euro (Pkw) geahndet.

Pickerl wird kirschrot und digital

Alle Jahre wieder verändert sich nicht nur die Farbe der österreichischen Mautplakette, sondern auch ihr Preis. Für 2018 gibt die Asfinag nun kirschrote Pickerl heraus, die Kosten steigen durchschnittlich ein Prozent. Noch im Jahr 2017 ausgestellte Vignetten behalten ihre Gültigkeit bis zum 31. Januar 2018. Es wird empfohlen, den unteren Abschnitt der Trägerfolie (mit Seriennummer) aufzubewahren, da er als Kaufnachweis gilt. Auf der Windschutzscheibe dürfen sich keine österreichischen Vignetten aus den Vorjahren befinden.

1.4.2018: eCall ist Vorschrift

In allen neuen Pkw, die in Europa zugelassen werden ist das automatische Notrufsystem „ECall“ Vorschrift. Das System löst bei einem Unfall automatisch einen 112-Notruf (Europaweit) und lotst Unfallhelfer direkt zum Unfallort.

Diverse Hersteller sind bereits so weit und bieten das System eCall, das möglicherweise bald Leben retten kann, schon an. Denn noch immer gehen leider viele Unfälle tödlich aus, weil der Verunfallte nicht mehr selbstständig den Notruf bedienen und Hilfe anfordern kann. Das übernimmt künftig eCall. Das System übermittelt automatisch unter anderem Standortdaten, Unfallzeitpunkt, die Zahl der Insassen und die Art des Treibstoffs zur nächsten Rettungsleitstelle. Dazu benutzt das eCall-System eine Mobilfunkeinheit, einen GPS-Empfänger und einen Antennenanschluss. Kommt es zu einem Unfall, setzt das System automatisch einen Notruf ab - beispielsweise dann, wenn die Airbags bei einem schweren Aufprall ausgelöst werden.

Reflektierende Bekleidung für Motorradfahrer in Frankreich

Seit dem 01. Januar 2013 müssen alle Fahrer und Beifahrer eines Motorrades mit mehr als 125 Kubikzentimeter Hubraum reflektierende Bekleidung tragen. Ebenfalls müssen Beifahrer von Trikes (der Klasse L5e) so eine Warnweste tragen.

Die Warnwesten müssen der französischen Norm entsprechen und eine Fläche von 150 Quadratzentimetern
reflektierendes Material aufweisen. Das reflektierende Material darf sich jedoch auf mehrere Teilbereiche aufteilen.

Gut Platziert müssen diese Flächen zwischen Helm und Gürtellinie für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein. Erlaubt sind reflektierende Flächen in Schutzausrüstungen integriert, andernfalls eignen sich Warnwesten,
die einfach über die Schutzkleidung gezogen werden können.

Die neuen Verkehrsregeln gelten auch für ausländische Motorradfahrer die in Frankreich Urlaub machen oder einfach nur auf der Durchreisen sind. Bei Missachtung der Regeln wird ein Bußgeld von 68€ fällig.

E-Board

Ein E-Board oder selbstbalancierendes elektrisches Rollbrett ist ein elektrisch betriebenes, zweispuriges Rollbrett ohne Lenkstange, auf dem sich eine Person stehend fortbewegen kann. Als Bezeichnung werden auch die Begriffe "Self Balancing Board", "Mini-Segway", "Waveboard", "Swagway" oder das irreführende "Hoverboard" verwendet. Typischerweise besteht das E-Board aus einer 2-rädrigen Achse mit 2 kleinen Plattformen, auf denen der Fahrer steht. Das E-Board hält sich (ähnlich einem Segway) durch eine elektronische Antriebsregelung selbst in Balance und wird über Gewichtsverlagerung und die Fußstellung des Fahrers gesteuert.

In Deutschland sind E-Boards auf öffentlichen Straßen verboten: Da sie motorisiert sind und schneller als 6 km/h fahren, gelten sie als "Kraftfahrzeug" und sind daher auf dem Gehweg verboten. Andererseits muss für die Fahrt auf der Straße eine Zulassung vorliegen - aber die gibt es in der Regel nicht, weil dem Gerät die dafür notwendige Schutzaustattung für den Fahrer und manches andere fehlt.

 

Italien: Winterreifenpflicht ab dem 15. November

Vom 15. November dieses Jahres bis einschließlich zum 15. April 2016 müssen Sie bei Fahrten in Italien entweder Winterreifen montiert haben oder aber zugelassene Schneeketten im Fahrzeug mitführen. Für Busse und LKW ab 3,5t sind Winterreifen obligatorisch. Aufgezogen werden dürfen die Winterreifen bereits seit dem 15. Oktober und spätestens bis zum 15. Mai 2016 müssen wieder Sommerreifen montiert sein.

Weitere Tipps hier: Kleine-Winter-Tipps-die-wichtigsten-Tricks

§ 53a StVZO (Warndreieck, Warnleuchte, Warnblinkanlage, Warnweste)

Ab dem 1. Juli 2014 muss in Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Zug- und Sattelzugmaschinen sowie Kraftomnibussen eine Warnweste mitgeführt werden. Bisher war dies nur für Dienstfahrzeuge vorgesehen.

Im § 53a StVZO heißt es jetzt unter anderem: "Warnwesten müssen der Norm DIN EN 471:2003 + A1:2007, Ausgabe März 2008 entsprechen."

Die Norm DIN EN 471:2003 + A1:2007 verliert ihren Status als harmonisierte Norm zum 30.09.2013 und wird von der EN ISO 20471:2013 abgelöst.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat bereits in einer Verkehrsblattverlautbarung klargestellt, dass Warnwesten sowohl nach EN ISO 20471:2013 und EN 471:2003 + A1:2007 die Anforderungen aus § 53a StVZO gleichwertig erfüllen.

In vielen europäischen Ländern müssen Autofahrer eine reflektierende Weste im Auto mitführen und beim Verlassen des Fahrzeugs, etwa nach einer Panne, tragen. Das gilt in Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowenien, der Slowakei, Spanien und Ungarn. Die Strafen können in den einzelnen Ländern ziemlich hoch ausfallen. In Frankreich müssen Autofahrer beispielsweise mit mindestens 90 Euro, in Portugal sogar mit einem Bußgeld zwischen 60 und 600 Euro rechnen.

Neben der Verpflichtung, eine Warnweste im Auto zu haben oder diese bei Verlassen des Fahrzeugs zu tragen, gibt es in insgesamt 22 europäischen Ländern ganzjährig tagsüber eine Lichtpflicht. Seit diesem Jahr gilt das auch für die Schweiz, die bisher zwar eine Empfehlung, aber keine Verpflichtung ausgesprochen hatte. Besonders teuer kann es ohne Licht in Norwegen werden: Hier drohen Bußgelder ab umgerechnet 245 Euro.

Modellversuch "section control"

Ab Frühjahr 2015 plant Niedersachsen den ersten bundesweiten Pilotversuch für „Strecken-Radar“, im Fachjargon auch „section control“ genannt. Bei diesem Modellprojekt wird das Tempo auf längeren Streckenabschnitten gemessen – im konkreten Fall auf der B6 auf einem drei Kilometer langen Abschnitt. Jedes Fahrzeug wird zu Beginn des Radarabschnitts sowie am Ende der Radarstrecke elektronisch erfasst. Daraus wird die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit errechnet. Beim Tempoverstoß gibt es dann ein Frontfoto.

Kennzeichen Mitnahme

bei Umzug in anderen Zulassungsbezirk

Verlegt der Fahrzeughalter seinen Wohnsitz in einen anderen Zulassungsbezirk, so hat er ab 1.01.2015 zwei Möglichkeiten:

  • Er kann wie bisher ein neues Kennzeichen sowie eine neue ZulassungsbescheinigungTeil I beantragen. Dazu ist eine Berichtigung der ZulassungsbescheinigungTeil II notwendig. Die alten Kennzeichen müssen der Zulassungsstelle zur Entstempelung vorgelegt werden.
  • Alternativ kann der Fahrzeughalter, das alte Kennzeichen bei Wohnsitzwechsel mitnehmen. Das ist der neuen Zulassungsstelle mitzuteilen und die Zulassungsbescheinigung Teil I muss zur Berichtigung der Daten vorgelegt werden.

Ein Fahrzeughalter, der seinen Wohnsitz von München nach Hamburg verlegt, kann somit das Münchener Kennzeichen mitnehmen.

Eine Weitergabe dieses Kennzeichens bei Halterwechsel ist dagegen nicht möglich.

Online-Abmeldung von Fahrzeugen

Wer ab 2015 ein Fahrzeug anmeldet und damit einen neuen Fahrzeugschein erhält, kann sich bei einer zukünftigen Abmeldung den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle sparen: Durch das Freirubbeln verdeckter Felder auf den Kennzeichen und im Fahrzeugschein werden Codes sichtbar, die ins Internet eingegeben werden und so das Fahrzeug abmelden. Erst ab 2016 ist auch die Wiederzulassung online möglich. Wer das nicht will, geht weiter aufs Amt.

 

Der "neue" Führerschein - Änderungen ab dem 19. Januar 2013

Hier ein Überblick über die wichtigsten Änderungen
  • Befristung der Führerscheine:
    Die Gültigkeitsdauer neu ausgestellter Führerscheine wird ab dem 19. Januar 2013 befristet. Die Gültigkeitsdauer wird 15 Jahre betragen.
  • Neue Fahrerlaubnisklasse AM:
    Mopeds (bis 45 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit) fallen bisher nicht unter die harmonisierten Fahrerlaubnisklassen. Mit Einführung der neuen Fahrerlaubnisklasse AM und Mindestanforderungen an die Prüfung wird verbunden mit einer umfassenden Fahrschulausbildung die Verkehrssicherheit weiter verbessert. Bestimmte drei- und vierrädrige Fahrzeuge bis 45 km/h werden ebenfalls einbezogen. Das Mindestalter zum Führen dieser Fahrzeuge beträgt 16 Jahre.
  • Neue Definition der Fahrerlaubnisklasse A1:
    Die bisherige Definition der Fahrerlaubnisklasse A1 wird ergänzt. Ab dem Jahr 2013 muss auch ein Verhältnis von Leistung/Gewicht von höchstens 0,1 kW/kg eingehalten werden.
  • Neue Fahrerlaubnisklasse A2:
    Die derzeitige Fahrerlaubnisklasse A (beschränkt) wird ab Anwendung der neuen Vorschriften zur Fahrerlaubnisklasse A2 und definiert mit einer Motorleistung von bis zu 35 kW und einem Verhältnis von Leistung/Gewicht von nicht mehr als 0,2 kW/kg.
  • Neue Regelungen für den stufenweise Aufstieg der Motorrad-Fahrerlaubnisklassen:
    Für den stufenweise Aufstieg von der Klasse A1 zur dann neuen Klasse A2 sowie von der Klasse A2 zur Klasse A ist nach Ablauf von mindestens zwei Jahren nur eine praktische Prüfung erforderlich. Das Mindestalter für den direkten Zugang zu der Klasse A beträgt 24 Jahre.
  • Neue Regelungen für die Fahrerlaubnisklasse BE:
    Die "Anhängerregelung" ist grundlegend überarbeitet und wesentlich vereinfacht worden. Ab dem Jahr 2013 darf - wie bisher - ein Anhänger bis 750 kg zul. Gesamtmasse mitgeführt werden. Darüber hinaus wird künftig auf die zul. Gesamtmasse der Fahrzeugkombination abgestellt: bis 3.500 kg zul. Gesamtmasse der Kombination genügt ohne weitere Voraussetzung eine Fahrerlaubnis der Klasse B. Über 3.500 kg bis 4.250 kg zul. Gesamtmasse der Kombination (wobei die zul. Gesamtmasse des Anhängers mehr als 750 kg betragen darf) ist eine Fahrerschulung in einer Fahrschule zu absolvieren. Die technischen Vorschriften in Bezug auf diese Fahrzeuge sind zusätzlich einzuhalten.
  • Bei der Klasse BE (Pkw mit Anhänger, die nicht unter die Klasse B fallen) wird die zul. Gesamtmasse des Anhängers auf 3.500 kg begrenzt. Für Anhänger von mehr als 3.500 kg zul. Gesamtmasse ist eine Fahrerlaubnis der Klasse C1E erforderlich.
  • Neue Regelung für die Fahrerlaubnisklasse C1E:
    Die "Anhängerregelung" bei der Klasse C1E (Kraftfahrzeuge über 3.500 kg mit Anhängern über 750 kg zul. Gesamtmasse) wird analog der Regelung bei der Klasse B vereinfacht. Zulässig sind Kombinationen bestehend aus einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und einem Anhänger von mehr als 750 kg, sofern die zul. Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 12.000 kg nicht übersteigt (auf das Verhältnis der zul. Gesamtmasse des Anhängers zu der Leermasse des Zugfahrzeuges kommt es also künftig nicht mehr an). Die technischen Vorschriften in Bezug auf die Fahrzeuge sind zusätzlich einzuhalten.
  • Neue Definition der Fahrerlaubnisklassen D und D1:
    Bei der Definition der Klassen D und D1 (Busse) kommt es nicht mehr auf die Zahl der Sitzplätze an, sondern auf die Zahl der Personen, auf die das Fahrzeug ausgelegt und gebaut ist (Klasse D1: nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer). Die Klasse D1 wird außerdem auf eine Länge von höchstens 8 m beschränkt.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung